Hinweis zur Allergen-Kennzeichnungspflicht
Bei der Zubereitung einiger unserer Speisen verwenden wir teilweise auch Weizen, Roggen, Gerste, Eier und Eierzeugnisse, Fisch und Fischerzeugnisse, Erdnüsse, Soja und Sojaerzeugnisse, Milch und Milcherzeugnisse, Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse, Sellerie und Sellerieerzeugnisse, Senf und Senferzeugnisse, Sesamsamen und Sesamerzeugnisse und Schwefeldioxid und Sulfite als Zutaten. Da wir trotz größtmöglicher Sorgfalt jedoch nicht ausschließen können, dass bei der Herstellung und Produktion im Küchenbereich Spuren von glutenhaltigem Getreide (Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Dinkel, Kamut), Krebstieren und Krebstiererzeugnissen, Eiern und Eierzeugnissen, Fisch und Fischerzeugnissen, Erdnüssen und Erdnusserzeugnissen, Soja und Sojaerzeugnissen, Milch und Milcherzeugnissen, Schalenfrüchten (Mandeln, Haselnüssen, Walnüssen, Pistazien, Paranüssen, Pecannüssen, Macadamianüssen, Cashewkernen), Sellerie und Sellerieerzeugnissen, Senf und Senferzeugnissen, Sesam und Sesamerzeugnissen, Lupinen und Lupinenerzeugnissen, Weichtieren, Schwefeldioxid und Sulfiten auch in andere Gerichte gelangen. Gerne geben wir Ihnen zu unseren Einzelprodukten auf Anfrage eine Auskunft.

Nachfolgend möchten wir Ihnen die Hauptallergene und die daraus entstehenden Erzeugnisse vorstellen:

Zusatzstoffverordnung
Fußnotenangaben mit Zahlen
Diese Stoffe sind erlaubt, müssen aber auf der Speisekarte kenntlich gemacht werden:

  • 1. Konservierungsstoffe erlaubt und üblich z.B. bei Fischhalbkonserven(Bismarckhering, Rollmops, Lachsersatz), Fleischsalat, Sauerkonserven,Kartoffelsalat, Zitrusfrüchten, Dessertsaucen.Hauptsächlich werden Sorbinsäure und Benzoesäure, seltener PHB-Ester undAmeisensäure verwendet. Diphenyl, Orthophenylphenol und Thiabendazol sind nur zum Konservieren der Oberfläche von Zitrusfrüchten zugelassen. Sie müssen nur dann auf der Speisekarte angegeben werden, wenn behandelte Zitrusfrüchte mit Schale an den Gast abgegeben werden
    Kenntlichmachung: “mit Konservierungsstoffen” oder “Konserviert”
    (Der Name des Konservierungsstoffes muss nicht mehr genannt werden) Diese Angaben können (z.B. bei Speck oder Schinken) durch folgende Angaben ersetzt werden:

 

  • a) “mit Nitritpökelsalz” bei Lebensmitteln mit einem Gehalt an Natrium- oder Kaliumnitrit, auch gemischt und in Mischungen mit Kochsalz, jodiertem Kochsalz oder Kochsalzersatz,

 

  • b) “mit Nitrat” bei Lebensmitteln mit einem Gehalt an Natrium- oder
    Kaliumnitrat, auch gemischt, oder

 

  • c) “mit Nitritpökelsalz und Nitrat” bei Lebensmitteln mit einem Gehalt an Natrium- oder Kaliumnitrit und Natrium- oder Kaliumnitrat, jeweils auch gemischt und in Mischungen mit Kochsalz, jodiertem Kochsalz oder
    Kochsalzersatz.
  • 2. Süssungsmittel sind erlaubt und üblich, z.B. für kalorienreduzierte Lebensmittel, brennwertverminderte Erfrischungsgetränke, süße Soßen und Suppen, Pudding, Cremespeisen, Feinkostsalate, Mayonnaisen, Senf. Als Süßstoffe werden Saccharin, Cyclamat, Aspartam und Acesulfam eingesetzt. Bis auf wenige Ausnahmen, – z.B. Feinkostsalate, Mayonnaisen, Senf – muss beim Süßen mit Aspartam auf der Speise- oder Getränkekarte der Hinweis “Enthält eine Phenylalaninquelle” angebracht werden. Kenntlichmachung: “mit Süssungsmittel/n (Name des/der Süssungsmittel/s)” (laut WKD muß hier auf die genaue Bezeichnung geachtet werden: nicht Süßstoff, sondern Süssungsmittel) deklarationspflichtige Zusatzstoffe auf Speisekarten:

 

  • 3. Lebensmittel-Farbstoffe einschließlich Zuckerkulör erlaubt und üblich z.B. bei Belegfrüchten, sterilisierten Erdbeer-Konserven, Kunstspeiseeis, Lachsersatz, Deutschem Kaviar, bestimmten Likören, Campari, alkoholfreien Erfrischungsgetränken (Zuckerkulör), fertigen Bratensoßen (Zuckerkulör). Kenntlichmachung: “mit Farbstoff” dazu gehören auch beta-Carotin (z,B. in Käse) und Riboflavin Bei mit Eisenglukonat geschwärzten Oliven: “geschwärzt”

 

  • 4. Diphosphate erlaubt und üblich bei Brühwürsten Kenntlichmachung: “mit Phosphat”

 

  • 5. Schwefeldioxid / Sulfite erlaubt und üblich z.B. bei Meerrettich, Kartoffelerzeugnissen, rohem Kartoffelkloßteig, Trockenfrüchten Kenntlichmachung: “geschwefelt” Bei Gehalten von weniger als 50 Milligramm/Kilogramm oder Liter ist die Kenntlichmachung nicht mehr erforderlich (z.B. bei gekochten Erzeugnissen).

 

  • 6. Chinin und Chininsalze erlaubt und üblich bei alkoholfreien Erfrischungsgetränken (z.B. Tonic Water). Kenntlichmachung (z.B.): “Chininhaltig” deklarationspflichtige Zusatzstoffe auf Speisekarten

 

  • 7. Coffein / Koffein erlaubt und üblich bei alkoholfreien Erfrischungsgetränken (z.B. Cola-Limonaden). Kenntlichmachung: “Coffeinhaltig” Ab 1.6.2013 sind Erfrischungsgetränke mit einem Koffeingehalt von mehr als 150 Milligramm Koffein pro Liter mit der Angabe: “erhöhter Koffeingehalt”, gefolgt von der Angabe des Koffeingehaltes in Klammern in Milligramm pro 100 Milliliter, Ausnahmen: Betrifft nicht normale Cola-Getränke, Kaffee oder Tee, sondern “Energydrinks” z.B. RedBull) Wie das Bundesministerium für Ernährung klarstellt, gilt die Pflicht zur Kennzeichnung jedoch nicht für Energy Drinks, die verpackt, also z.B. in Form einer Dose in der Gastronomie ausgegeben werden. Ebenso sind alkoholhaltige Mischgetränke (z.B. Wodka Energy) vom Anwendungsbereich dieser Verordnung ausgenommen.

 

  • 8. Wachse erlaubt und üblich bei Zitrusfrüchten. Kenntlichmachung bei Abgabe mit Schale “gewachst”deklarationspflichtige Zusatzstoffe auf Speisekarten

 

  • 9. Geschmacksverstärker und Antioxidationsmittel Seit 28.10.98 besteht auch diesbezüglich Kennzeichnungspflicht. Entsprechend dem § 9 Abs. 8 Zusatzstoff-Zulassungs VO müssen Antioxidationsmittel (Dosenware) in den meisten Fällen jedoch nicht auf der Speise- und Getränkekarte angegeben werden, da diese in den Lebensmitteln nach der Verarbeitung keine technologische Wirkung mehr entfalten. Anders ist dies bei den Geschmacksverstärkern. Dies sind Stoffe, die einen vorhandenen Geschmack verstärken oder betonen, die aber selbst über keinen oder nur sehr wenig Eigengeschmack verfügen. Sie werden beispielsweise Brühen, Suppen, Saucen oder Salatdressings zugesetzt. Des Weiteren sind sie in vielen Bindemitteln für Saucen vorhanden. In der Regel handelt es sich um Glutamat. Anmerkung: Die vorgeschriebenen Angaben dürfen entweder – bei der jeweiligen Speise/ dem Getränk oder – in Fußnoten angebracht werden, wenn bei der Speise/dem Getränk mit einer Kennziffer oder einem sonstigen Zeichen auf diese Fußnote klar hingewiesen wird.